Ypgablogger

Ich möchte heute gerne mit dir meine Erfahrungen als Bloggerin teilen. Zum einen weil ich glaube, das ein Blick hinter die Kulissen immer mal interessant sein kann und zum anderen weil du ja vielleicht auch mit dem Gedanken spielst einen Blog zu starten und ich dich gerne auf deinem Weg unterstützen mag.

Am 15. Mai diesen Jahres ging mein lang ersehnter Wunsch in Erfüllung und der Blog Boost your Om wurde feierlich mit einer schönen Launch Party im Leben des Worldwideweb willkommen geheißen.

Ein Blog bedeutet schreiben, schreiben und noch mehr schreiben

Ich muss sagen erst nach ein paar Wochen wurde mir dann klar, was das jetzt eigentlich bedeutet einen eigenen Blog zu haben. Schreiben. Schreiben und noch mehr Schreiben.

Bisher hatte ich nur sporadisch für online Magazine wie Freshme geschrieben und der Aufwand für die Arikel auf Oh my Yogi und Fuckluckygohappy war auch überschaubar. Aber wirklich regelmäßig zu schreiben hat eben nocheinmal eine ganz andere Qualität.

Pläne und Erwartungen versus die Dinge wie sie sind

Ich hatte mir ursprünglich überlegt, dass ich gerne drei Artikel die Woche veröffentlichen würde. Ich hatte mir ausgemalt, dass ich einen Redaktionsplan haben werde und das meine beiden Co-Autorinnen Jenny Moczigemba und Julia Weyland ein bis zwei Artikel im Monat veröffentlichen würden.

Weder das eine noch das andere ist eingetreten. Ich bin anscheinend einfach nicht der Typ für Pläne. Wenn es flowt, dann gehen die Dinge mir viel leichter von der Hand, als wenn ich alles rigide plane und mir selber dann Druck mache. Deswegen habe ich in meinem letzen Magigletter – wenn du dich anmelden willst gerne  

angekündigt, dass ich es ab nun wieder mehr mit Gelassenheit nehmen werde und in den Fluss der Dinge vertraue… Außerdem ist Sommer und man kann Roadtrips machen und schöne Festivals besuchen, wer will da schon die ganze Zeit vor dem Computer abhängen. Jetzt mal im Ernst!

Was die beiden Autorinnen angeht. No Pressure Mädels gut Ding will Weile haben.

Wunderbare Möglichkeiten der Zusammenarbeit

Und Außerdem habe ich mit meinem Artikl Rise sister rise – wie du dich selbst lieben und andere Frauen unterstützen kannst offenbar etwas angestoßen, dass einen wunderbaren Verlauf nimmt.

Einige Frauen haben sich bei mir gemeldet und mir ihre Texte zugeschickt. Mit Nadine habe ich eine fantastische Co-Autorin für Boost your Om gewinnen können und weitere Gastartikel von tollen Kraftfrauen warten auf dich. Yogalehrerinnen und Frauen, die sich selbständig machen wollen und perspektivisch einen eigenen Blog haben wollen, können mir gerne ihre Texte zuschicken. Ich überarbeite und veröffentliche diese Texte dann auf Boost your Om. Das macht mir nämlich richtig Spaß und bringt auch was für dich – falls du dich jetzt angesprochen fühlst. Schicke mir gerne deinen Text. Ich bin super happy dem Text eine schöne Struktur zu geben und ein cooles Bild zu finden. So kann Boost your Om ein Schauplatz für viele wunderbare Menschen werden, die sich alleine vielleicht erst mal nicht getraut hätten.

Achso ich will dir auch noch verraten wie lange ich an einem Artikel sitze, damit du ein Einschätzung von dem Arbeitsaufwand bekommst. Es hängt ein bisschen davon ab wie lange der Text ist, aber in der Regel dauert es zwischen 5 und 6 Stunden. Erst mal den Text runterschreiben – das kann an manchen Tagen eine halbe Stunde dauern und an anderen, wenn die Inspiration fehlt, dauert es mit vielen vielen Unterbrechungen auch schon mal 2 Stunden. Dann muss der Text ja noch eine Struktur bekommen. Das dauert auch echt lang. Und das Foto muss erst geknipst oder gefunden und bearbeitet werden. Dann noch SEO überprüfen und Teilen nicht vergessen. Echt eine lange Geburt. Und es gibt Momente, da wünsche ich mir wirklich, ich könnte einfach in eine Kamera hineinsprechen und mir das ganze Procedere sparen. Aber auf der anderen Seite ist es sehr schön zu sehen, wie alles dann nach und nach doch immer leichter von der Hand geht und außerdem liebe ich es zu Schreiben.

Kann man mit einem Blog Geld verdienen?

Abgesehen von den bezahlten Artikeln, die ich für andere online Magazine schreibe, habe ich jetzt insgesamt sage und schreibe 1,60 € über das Amazon Partner Programm verdient. Natürlich musste ich alle Anfragen zwecks Werbekooperationen dankend ablehnen, denn ich werde dir sicherlich hier keinen Protein Trink zum Abnehmen präsentieren und auch keinen verdammten Detox Tee. Also ist mein Blog bisher eher so etwas wie eine riesige Visitenkarte für mich und für die anderen Autorinnen. Das ist auf jeden Fall schon mal keine schlechte Ausgangslage wie ich finde.

Nun zu den Followern

Also das mein einziger wahrer Fan meine eigene Mutter ist, frustriert mich zugegebener Maßen in einigen, seltenen Momenten schon ein bisschen – aber hey! Immerhin ein Fan. Also Jemand der Dinge von mir liked und teilt und so. Vor allem darf man nie die Selbstironie verlieren bei diesem ganzen Medienkram!

Auch eine sehr interessante Beobachtung ist, das obgleich mein Blog doch vor allem für Frauen konzipiert ist, sich eine beträchtliche Zahl Männer unter meinen – na wie sagt man denn dann dazu – stummen Zuschauern befinden. Was ich grundsätzlich begrüße, auch wenn meine Themen in Zukunft immer frauenspezifischer sein werden – sorry!

Ein bisschen grotesk wird dieses Szenario ja nur dadurch, das ich dann von besagten männlichen Zuschauen unter Umständen schon mal auf FB einen Anruf erhalte oder mir Selfies vor einem großen, teuren Auto zugeschickt werden. HÄ?! Also an dieser Stelle in aller Deutlichkeit liebe Männer: ich habe weder Interesse an euch noch an euren Autos. Achso und wenn ich schonmal dabei bin, ich habe auch kein Interesse an Krediten – das ist total lieb gemeint – und wenn das Einkommen aus dem Blog auch in Zukunft so bei 1.60€ bleibt, dann komme ich eventuell noch mal auf euch zurück. Aber zur Zeit lebe ich noch ganz gut von meinem Ersparten und den Yogaklassen, die ich unterrichte.

Das ich bei Debitoor als Unternehmerheldin vorgestellt wurde, war sehr mutmachend und doch muss ich gestehen, entspricht es gerade nicht so sehr meiner gefühlten Wirklichkeit. Das Buchhaltungsprogramm ist übrigends ganz super. Probiere es unbedingt mal aus. Wie man Ausgaben verbucht, das habe ich schon verstanden. Scherz bei Seite. Das geht schon alles seinen Gang. Ich bin jedenfalls sehr zuversichtlich, da es mir so gut geht wie schon lange nicht mehr. Ein weiser Mann hat mal zu mir gesagt: tu was dir Spaß macht, präsentiere es der Welt und bleibe dran auch wenn es schwer wird. Diesem Umstand habe ich es zu verdanken, dass ich gerade einen Höhenflug erlebe, der seines gleichen sucht. Wirklich es fühlt sich alles wie eine Fügung an. Und so langsam entpuppt sich die mystische Bedeutung des Symbols bzw. des Logos – ah die Story habe ich dir immer noch nicht erzählt. Zu erzählen gibt es auf jeden Fall genug, das Leben ist ein Wunder.

Let´s create magic

Deine

Milena

Bildquelle: Fotosally ♥

von Milena Klingel
Als Gründerin von Boost your Om ist es Milena ein Herzensanliegen alle ihre Erfahrungen aus langjähriger Tätigkeit als Ergotherapeutin und Yogalehrerin jetzt mit noch mehr Menschen teilen zu können. Kreativ, wild und frei lädt sie immer wieder dazu ein der inneren Stimme zu vertrauen und im Alltag ein Leben voller Selbstliebe und Magie zu verwirklichen.

    2 Kommentare

  1. Louisa 11. August 2016 at 11:04 Antworten

    Liebe Milena,

    als bisher stille Leserin melde ich mich nun doch auch mal zu Wort.
    Ich finde deinen Blog toll. Authentisch, ehrlich, lustig geschrieben…

    Außerdem finde ich es immer super, wenn Blogger ihre Leser auch mal hinter die Kulissen blicken lassen und von Stolpersteinen berichten. Wer liest schon gerne über Menschen, bei denen vermeintlich alles soooo perfekt läuft???

    Ich weiß genau, wie viel Arbeit ein solcher Blog ist. Meiner geht Ende August endlich online, puhhhh…

    Deine Freundin Julia aus Mainz kenne ich übrigens… Ich bin ihre Kundin 🙂

    Kleiner Tipp bzw. Idee: man findet dich über FB ja „nur“ über deinen Namen und nicht über Boost your Om. Vielleicht wäre es eine Idee, den Account auf „Boost your Om“ umzustellen? Ich könnte mir vorstellen, dass es sich so ein bisschen besser verbreitet?! Nur so eine Idee…

    Alles Liebe aus Mainz
    Louisa

    • Milena Klingel 12. August 2016 at 21:29 Antworten

      Liebe Louisa,

      danke für dein Feedback und den Tipp mit FB😊🙏🏼 das werde ich mal ausprobieren. Ganze liebe Grüße an dich, die tolle Julia und Hometown Mainz

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